Unser Aufenthalt in der Freiluftschule

Die Freiluftschule Burg ist eine Schule mitten in einem Wald. Früher stand dort eine Villa in einem Park, in dem eine reiche Familie lebte. Heute gibt es die Villa nicht mehr, aber ein kleines Schulhaus. Aus dem Park ist über die Jahrzehnte ein Wald geworden.

Der Wald ist nicht gerade groß, aber ziemlich gut, wenn man etwas entdecken will:
Es gibt viele Tierarten, wie zum Beispiel Frösche, Enten und Hühner. Es gibt im Wald auch noch einen Weiher, einen Bach (der ist tabu) und einen Spielbach (in dem darf man spielen).
Man darf auch auf Bäume klettern, aber nur so hoch, wie man groß ist. Im Wald gibt es auch einen Gedenkstein von einem Hund. Der Hund hieß Tiny und hat das Mädchen, das vor vielen, vielen Jahren in der Villa wohnte, gerettet. Sie durfte eigentlich nicht in die Nähe des Weihers gehen. Als sie es dennoch tat, rutschte sie am schlammigen Ufer aus und fiel in den Weiher. Tiny konnte sie zwar nicht rausziehen, informierte aber die Familie. So konnte das Mädchen gerettet werden.

Jede Woche können in der Freiluftschule zwei Klassen unterrichtet werden und viel Zeit mit Freispiel im Wald verbringen. Jede Klasse hat ein eigenes Klassenzimmer. Dort hatten wir Unterricht. Das Thema war Feuer. Wir übten zuallererst ein Streichholz zu benutzen und eine Kerze anzuzünden. Dann guckten wir, welche Sachen brennen, schmelzen, nicht brennen oder rußen. Wir machten auch selber ein großes und ein kleines Lagerfeuer.

Im Gebäude gibt es auch einen Ruheraum. Da kann man sich ausruhen oder auch schlafen. Uns wurde vorgelesen und wir konnten Entspannungsmusik hören. Es gibt auch ein Vogelzimmer. Dort gibt es ausgestopfte Vögel und andere Tiere: ein „Babyreh“, ein Eichhörnchen, eine Maus und einen Fuchs. Wir übten, die Vögel und Tiere zu zeichnen.

Nach dem Mittagessen hatten wir immer viel Zeit zum Spielen und Entdecken.

Am ersten Tag wurden Emil und Fynn von einem schnellen Hund verfolgt und Emil kippte sogar um.

Im Wald fanden wir eine gruselige Hütte und alle, die da waren, gruselten sich. Frau Panayong erklärte uns später, dass die „grünen Augen“, die wir gesehen hatten, nur die Blätter von der anderen Seite der Hütte waren, die man durch die Löcher der Holzbretter sehen konnte. Wir fanden aber noch ein weiteres Haus und bauten dort eine Schaukel aus einem Ast. Im Wald gibt es auch einen Berg, den wir runter rasen konnten. Alle fanden es toll. Wir sprangen Springseil und gewannen gegen die 3c beim Tauziehen. Gemeinsam mit der 3c bauten wir einen Lagerfeuerplatz.

An einem Mittag hatten wir Gelegenheit, uns das Schulbiologiezentrum anzuschauen. Dort sahen wir Tiere. Es waren Gänse, Pfauen, Kaninchen, Eulen und Hühner. Später sahen wir einen Pfauenmann auf einem Hausdach. Die Pfauenfrauen waren auf der Wiese. Wir entdeckten auch Blumenbeete, Maulwurfshügel und einen Teich. Immer wieder fanden wir (im Wald der Freiluftschule) Frösche. Wir durften sie auf die Hand nehmen, aber nicht höher halten als unsere Knie. Außerdem spielten wir mit den Hühnern.

Die Hühner heißen Lotta, Matilda, Louisa und Selma. Lotta und Louisa sind lachsfarbig. Matilda ist schwarz. Selma ist weiß und ein bisschen schwarz. Es gibt leider keinen Hahn mehr, weil ein krankes Kind den Hahn namens Jean-Jaques angefasst hat und der Hahn gestorben ist. Die Hühner fressen Würmer, Körner, Frösche und Gras. Die Hühner waren sehr neugierig, vor allem Louisa. Die Hühner waren viel draußen und legten sich in einer Ecke alle zusammen hin. An einem Tag war das Huhn Lotta weg und wir haben sie im ganzen Wald gesucht. Dann fragten wir die Mitarbeiterin und sie sagte: „Lotta ist im Stall und legt ein Ei.“ Wir hatten uns solche Sorgen gemacht. Zum Glück ging es Lotta gut und den anderen Hühnern auch.

Am letzten Tag machten wir ein großes Lagerfeuer. Wir errichteten dafür zuerst eine Fläche mit zerknülltem Papier und dann bauten wir ein Tippi aus Hölzern, um es lange brennen zu lassen. Später suchten wir noch für die Marshmellows Stöcke, um die Marshmellows zu grillen und das Stockbrot zu rösten. Die Marshmellows schmolzen sehr schnell und schmeckten trotzdem sehr lecker.

An diesem Tag war es sehr heiß. Wir bekamen aber zum Abschluss noch eine tolle Abkühlung: Eine Mitarbeiterin der Freiluftschule spritzte uns mit einem Wasserschlauch nass. Dabei machten wir viele lustige Fotos.

Wir hatten alle sehr viel Spaß und bedanken uns für die schöne Woche.

Von der Klasse 4b, der Grundschule Alemannstraße

(Der Text wurde von den Kindern gemeinschaftlich geschrieben)

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